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23. August 2026

Angenommen
Einreichungsdatum 30.11.2025
Sitzung 27.01.2026
37 Ja
0 Nein
7 Enthaltungen

Beschlussvorschlag:

Der Haupt- und Finanzausschuss und der Rat der Kupferstadt Stolberg möge beschließen:

An geeigneten Stellen im Stadtgebiet zentrale Sammelstellen für Altkleider an Orten zu schaffen, die
bestmöglich überwacht werden können und vorhandene Kleidercontainer dorthin umzuplatzieren.

Eine Mobile Altkleidersammlung wie beim Grünschnitt zu prüfen und diese zu realisieren.

Begründung:

Im gesamten Stadtgebiet von Stolberg zeigt sich seit längerem ein zunehmendes Problem im Umgang mit bestehenden Altkleidercontainern. Viele dieser Container sind regelmäßig überfüllt; an zahlreichen Standorten sammeln sich rundherum große Mengen falsch entsorgten Mülls. Selbst an zentralen und sensiblen Orten – etwa gegenüber der städtischen Feuerwache – entstehen immer wieder erhebliche Müllberge. Kleidungsstücke, die außerhalb der Container abgelegt werden, sind oft durch Witterung und Verschmutzungen nicht mehr verwertbar und müssen kostenintensiv als Restmüll entsorgt werden. Dies widerspricht nicht nur dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, sondern verursacht auch zusätzliche Belastungen für städtische Ressourcen.

Ein weiterer Grund für die entstandenen Missstände ist, dass die Betreiber der Container diese nicht in ausreichender Frequenz leeren, sodass Überfüllungen die Regel statt die Ausnahme sind. Viele Bürgerinnen und Bürger bringen zwar ihre Altkleider zur vorgesehenen Sammelstelle, legen sie jedoch mangels Kapazitäten oder defekter Einwurfmechanismen neben die Container. Dadurch entstehen nicht nur hygienische Probleme, sondern auch optische und ökologische Beeinträchtigungen für die Umgebung, da Müll teils in der Natur hinter den Containern landet.

Die Einrichtung weniger, dafür aber zentral gelegener und gut überwachbarer Sammelstellen bietet die Möglichkeit, das Problem strukturell zu lösen. An diesen Standorten kann die Müllbeseitigung effizienter organisiert, die Leerungsintervalle besser kontrolliert und die ordnungsgemäße Nutzung erleichtert werden. Zudem wird durch die Bündelung der Standorte das Risiko reduziert, dass Kleidung ungeschützt auf dem Boden landet und somit unbrauchbar wird – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

Zudem sollte geprüft werden, ob analog zur mobilen Grünschnittsammlung eine mobile Altkleidersammlung eingerichtet werden kann. Damit würde für Stolberger ein niedrigschwelliger, komfortabler und verlässlicher Weg geschaffen, Altkleider ordnungsgemäß zu entsorgen, ohne selbst nach geeigneten Sammelstellen suchen zu müssen.

Eine solche mobile Lösung könnte Überfüllungen vorbeugen und gleichzeitig das städtische Erscheinungsbild erheblich verbessern.

Insgesamt tragen zentrale Sammelstellen sowie eine mögliche mobile Sammlung dazu bei, Ordnung, Nachhaltigkeit und Effizienz im städtischen Abfallmanagement deutlich zu steigern und bestehende Probleme nachhaltig zu beheben.